Sagenhaftes Lauterbrunnental
Stell Dir ein tief eingeschnittenes Tal vor. Du stehst vor einem urchigen Berggasthaus auf der Sonnenseite hoch über dem Talgrund. Gegenüber siehst Du im Abendlicht enorm imposante Gipfel, fast senkrechte Felswände bis über 4000 Meter, dazwischen zerfurchte Gletscher und bedrohliche Eisabbrüche, ganz unten eine Wasserlandschaft mit reissenden Bächen, die durch sattgrüne Weiden stürmen, und dazwischen stäubende Wasserfälle. Hast Du es vor Augen? Gut.
Das Hintere Lauterbrunnental ist doppelt so schön. Eine geschützte Landschaft von nationaler Bedeutung, die alpenweit keine ebenbürtige Konkurrenz findet. Vergiss den Gornergrat und die Diavolezza, das Jungfraujoch und die Aiguille du Midi, nirgends ist der Blick auf die eisgepanzerten Riesen so unmittelbar wie hier. Dass dieses Tal dennoch recht unbekannt ist, liegt vor allem an zwei Tatsachen: erstens ist es von der «Zivilisation» aus nicht sichtbar, und zweitens lässt es sich nur zu Fuss erreichen. Als Vorgeschmack beginnen wir unsere Tour im hintersten Kiental und steigen dem Gletscherbach entgegen zur Gspaltenhornhütte auf. Die Bergwildnis und der dazugehörige Gletscher machen diesem Namen alle Ehre. Wir untersuchen den Gletscher noch etwas genauer, bevor es über die Sefinefurgge ins eher liebliche Sefinental geht. Welch Kontrast zum Gspaltenhorn. Im Sefinental meint man sich auch schon in einer Wasserwelt par excellence, aber zwei Ecken weiter wechseln wir den Talkessel, die Augen staunen: und wir stehen vor einem tief eingeschnittenen Tal, und bald sehen wir das urchige Berggasthaus auf der Sonnenseite hoch über dem Talgrund…
Trekking Sagenhaftes Lauterbrunnental
Sa–Di 18.–21. August 2012
Preis: Fr. 625.–
Tagesetappen: 4–6 Stunden
Schwierigkeit: mittel
Inbegriffen: Leitung, Übernachtung mit Halbpension (2x Berghütte, 1x Berggasthaus)
Gruppengrösse: maximal 9 Personen
Leitung: Kurt Roth
Detailprogramm zu dieser Tour.pdf
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